Warum jeder Tennisspieler reanimieren können sollte! |
Liebe Tennisfreunde des TC Traar, wie ihr alle wisst, ist Tennis ein wunderbarer, aber kein sehr gesunder Sport. Dies ist einerseits bedingt durch die Einseitigkeit (Felix bei dir ist es natürlich gesünder!), durch Gelenk- und Muskelprobleme und Arthrosen, wobei unsere ärztlichen Kollegen relativ gut helfen können. Andererseits besteht durch den Wechsel von maximaler körperlicher Entspannung, Ruhephasen und Stress in der Wettkampfsiituation ein deutlich erhöhtes Risiko für Herzprobleme bis hin zum plötzlichen Herztod, speziell wenn (unerkannt) Erkrankungen wie Herzklappenfehler koronare Herzerkrankung (KHK) und Bluthochdruck vorliegen. Deshalb sollte man sich erinnern, dass bei plötzlicher Bewusstlosigkeit und Verdacht auf Atemstörungen (keine Atmung oder nur Schnappatmung) die Diagnose "plötzlicher Herztod" gesichert ist und die Prognose des Patienten davon abhängt, was die beobachtenden Sportkollegen (bystander) in den nächsten drei Minuten veranstalten: 1. Man sollte den Betroffenen in Rückenlage bringen, den Kopf überstrecken, evtl. auch den Unterkiefer nach vorn ziehen, damit die Atemwege frei werden. Erneutes Ansprechen und Kneifen bestätigt die Bewusstlosigkeit, das Überprüfen der Atmung (mit der eigenen Backe dem Gesicht des Patienten annähern!) darf maximal 10 sec dauern. 2. Wenn weiterhin der Verdacht auf plötzlichen Herztod besteht, sollte man Hilfe rufen, (112 von jedem Handy ohne Vorwahl !) mit intensiver Herzdruckmassage beginnen. Dabei ist wichtig, den Oberkörper von jeglicher Bekleidung ohne moralische Skrupel zu befreien, und den richtigen Druckpunkt zu erwischen (eher in der Mitte des Brustbeins, zu tiefer Druzckpunkt kann Leber und / oder Milzläsionen verursachen). Man soll schnell (>100/min!) und so fest drücken, dass das Brustbein um mindestens 5 cm an die dahinterliegende Wirbelsäule angenähert wird. 3. Wenn verfügbar, sollte natürlich ein Defibrillator (Defi, AED) eingesetzt werden, der einem hilft, durch die im Notfall doch etwas verwirrende Vielfalt der Vorgaben zu finden und der die grandiose Fähigkeit hat, die häufigste Ursache des Herztods, nämlich das Kammerflimmern, durch einen "Reset"-Stromstoss zu beenden. In Krefeld besteht dank der Aktionen der AWI, die vor 10 Jahren nach einem Todesfall in der Tennishalle in Traar ins Leben gerufen wurde, eine relativ gute Versorgung mit Defis auf fast allen Tennisplätzen, bei Firmen und in öffentlichen Gebäuden. Man muss sie nur nutzen, sie sind ungefährlich und effektiv, weil sie Schocks nur bei pathologischen, schockpflichtigen Herzrhythmen abgeben können. 4. Alle sind herzlich eingeladen, im Rahmen der Saisoneröffnung am 07.04.2012 in der Tennishalle eine Auffrischimpfung über aktuellen Stand der Empfehlungen zur Wiederbelebung zu bekommen und die letzten vorhandenen Hemmschwellen durch Übungen an der Gummipuppe abzubauen. Verschiedene Defi-Modelle werden da sein um sie auszuprobieren. Bisher erhalten nur 20 % der vom plötzlichen Herztod Betroffenen eine adäquate Erstversorgung; wenn es gelänge, alle kompetent zu betreuen, könnten allein in der BRD ca. 50000 Todesfälle und unzählige bleibende Behinderungen vermieden werden. Wir haben mittlerweile einen 2. Defi, der zu Auswärtsspielen mitgenommen werden kann. Es sollte, solange keine Infos darüberr im Internet verfügbar sind, Aufgabe der Mannschaftsführer sein, abzuklären, ob am Auswärtsspielort ein Defi ist, ansonsten Tel. 0172-9041320! Ich wünsche uns alen, dass wir das Gelernte nie anwenden müssen, aber die Statistik sagt, dass man auch als Nichtmediziner so alle 10 Jahre die Chance hat, einen plötzlichen Herztod zu behandeln. Mit freundlichen Grüße Prof. Dr. Werner Schregel Tel.: 0172-9041320 |
Auftritt der Damen 30 beim Tennisball 2012 |
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Die Bilder zum Tennisball und vom Auftritt sind nun online und können in der Bildergalerie betrachtet werden <html|flash>. |
Aprés-Ski Party 2011 |
56 Mitglieder und Freunde des TCT fanden sich am 26.11.2011 auf unserer "Trofana Alm" ein und ließen es auf der Après-Ski-Party, wie gehofft, so richtig krachen. Das Zelt war weihnachtlich geschmückt, hier noch einmal ganz lieben Dank an Eva und Julia für ihre Mühe, das Essen schmeckte, und die diversen Getränke fanden auch reißenden Absatz. Es war wieder eine gelungene Veranstaltung, die im nächsten Jahr hoffentlich wieder statt findet. Zum ersten Mal unterstützt der TCT die Kinder von Bruckhausen. Jedem der 45 Kinder soll zu Weihnachten ein kleiner Wunsch erfüllt werden. Daher konnten die Mitglieder auf der Après-Ski-Party Wunschzettel mitnehmen, um den Kindern eine Freude zu bereiten und den Wunsch erfüllen. Ganz herzlichen Dank an alle Mitglieder des TCT, die sich an dieser Aktion sofort beteiligt haben. Die Bilder zu der Veranstaltung sind nun online und können in der Bildergalerie betrachtet werden <html|flash>.
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Herbstevent 2011 |